Hamburg Spaziergang

Heute war es soweit: es hat endlich mal nicht geregnet, die Sonne schien vom Himmel, zu Hause war alles notwendige erledigt, also habe ich mich aufgemacht, endlich mal wieder einen strammen Spaziergang durch mein Hamburg zu machen.

Am Hauptbahnhof bin ich ausgestiegen und dann strammen Schrittes Richtung Brooktor – ich wollte ja schließlich in die Speicherstadt und mir das Gewühle „von hinten“ anschauen.

Bei den Deichtorhallen bot sich mir dann dieses Bild hier:

Der „Fahrstuhl“-Ballon vom Hamburger Abendblatt. Ich habe keine Ahnung, was man bezahlt, aber der fährt „nur“ rauf und von oben kann man dann – schwindelfreiheit vorausgesetzt und damit ein Tabu für mich – fantastische Bilder machen. Zumindest in der Theorie. Ha, googlen macht Sinn, hier die Infos zum Fahrstuhl-Ballon

So, weiter ging’s am Brooktor entlang mit Blicken auf die ursprüngliche Speicherstadt mit den alten Speichern

Da könnte ich festwachsen, so gern mag ich diesen Ausblick. Dann ging’s weiter Richtung Hafencity – schließlich will ich ja auch mal was Neues sehen.

Am „Maritimes Museum Hamburg“ stapelten sich die Leute – ich dachte schon, da gäbe es was umsonst – aber das waren alles Touri-Gruppen, die zu Fuß entlang geführt wurden.

und, wow, die haben sogar an ein wenig Grün gedacht. Kann ja schließlich sein, dass es dort auch Menschen mit Hund gibt und nur so reines Beton ist doch ein wenig öde.

An den Magellan-Terrassen habe ich das Grün entdeckt

Und weiter ging’s – ich wollte ja schließlich in Richtung Baumwall gehen. Also weiter durch die Hafencity, an den schrägsten Bauten vorbei, bis ich einen „Wohnturm“ entdeckt haben. Irgendwann, eines Jahres werde ich da wohnen – ganz oben! Muss ein geiler Blick sein. Nur die „Phili“, die Elbphilharmonie, das Millionengrab Hamburgs stört ein wenig das Ensemble

Hach, und auf dem Weg in Richtung Kehrwiederspitze kam ich wieder an den alten Speichern vorbei, wo auch heute noch Teppiche gelagert werden

Von der Kehrwiederspitze aus hat man einen tollen Blick auf den Baumwall in Richtung Landungsbrücken oder rüber zum Michel, an Gruner & Jahr vorbei

Und wenn ich schon mal da bin, dann muss ich einfach durchs Portugiesenviertel schlendern. Ein portugiesischen Restaurant, Bar, Pasteleria neben der anderen – es ist einfach nur toll hier. Hier würde ich allerdings auch gern wohnen. Okay, kleinere Parkplatzprobleme, aber vom Viertel her erste Wahl bei mir.

Durchs Portugiesenviertel – dort konnte ich nicht fotografieren – ich war einfach zu begeistert von den Restaurants – bin ich zum Michel, weil ich mir dachte, dann kann ich auch mal schnell die „Kramer Amtsstuben“ mitnehmen. Da war ich zuletzt als ich 15 war und habe dies meiner damaligen Austauschschülerin aus Frankreich gezeigt ….

Na, und ich war ja eh grad unterwegs, also auch noch mal schnell zur Peterstraße rübergebummelt – dort wo noch das ursprüngliche Hamburg steht. Alte Häuser, wunderschöne Fassaden – das Viertel (die Neustadt) gefällt mir auch

Übern Großneumarkt, am legendären Cotton Club ging es dann wieder zurück.

Das waren traumhafte 2 Stunden Rundgang durch Hamburg. Verzeiht mir bitte, dass ich nur mein iPhone mithatte und keine „vernünftige“ Kamera. Aber die Fahrt war zu spontan und die Kamera nicht geladen.

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