Summer in the City … und am Strand – Teil 3

So, liebe Leser, hießen gestern und vorgestern noch meine Ausflugsziele die Elbe und die Alster, sprich, Hamburg, ging es heute mit dem Hund an die Ostsee. Ich habe dort meine ganze Kindheit und Jugend verbracht, da meine Eltern einen Camping-Jahresplatz in Pelzerhaken bei Neustadt i.H. hatten und jedes Wochenende und in den Ferien ging es raus zum Camping an den Strand.


Heute gibt es die Campingplatz-Kette, wie wir sie damals genannt hatten, nicht mehr. „Damals“, da war an der Straße von Neustadt nach Pelzerhaken ein Campingplatz neben dem  anderen, 8 Stück an der Zahl und der letzte in der Reihe war der „Campingplatz am Leuchtturm“ – mein Kindheitsdominzil.


Nun, auch dies ist Geschichte, einige Campingplätze mussten Ferienhaussiedlungen weichen und so gibt es nur noch die Plätze, die dicht an Neustadt liegen, aber eben den „Leuchtturm“ nicht mehr (das Gebäude, also den Leuchtturm, natürlich weiterhin).


Trotzdem ist Pelzerhaken weiterhin mein bevorzugtes Ziel an der Ostsee, weil, ja eben weil es dort das Surf & Sail Robby Naish gibt, traumhafte Surf- und Kitestrände, nicht überfüllte Strände für Menschen, die Ruhe suchen, Hundestrände und eben: es ist absolut kein Schickimicki-Ort! Dort fahren Mensch hin, die Erholung suchen und nicht, weil sie gesehen werden wollen. Aber ich schweife ab…


Das Ziel heißt also wie immer: Parkplatz Surf & Sail, die Parkgebühr dort ist mehr als human; denn man zahlt 50 Cent pro Stunde! Aber: auch hier muss man in der Saison eine Eintrittsgebühr für den Strand löhnen (Tagesgebühr 1,10 €), auch wenn diese so gut wie nie kontrolliert wird. Dennoch, wie es sich gehört wurde erst einmal dieses Ticket gezogen





Aber halt, ich wolle zuvor ja noch einen Tipp geben. Heutzutage heißt es ja für jeden nur erdenklichen Fall „There’s an app for that“ und so natürlich auch für Hundestrände!

Quelle: http://itunes.apple.com/de/app/hundestrande/id374907884?mt=8



Hier sind natürlich sämtliche Hundestrände an Nord- und Ostsee verzeichnet und eben auch die in Pelzerhaken. 


Ferner kann man sich auch sehr gut auf dieser Seite hier informieren, welcher Hundestrand sich wo befindet, wie er ausgestattet ist und welche Vor- und Nachteile es gibt: http://www.ostsee24.de/ostsee-urlaub/strandurlaub/hundestrand-ostsee 


So, nun aber wieder zurück zum Thema. Das Auto wurde also abgestellt, die Hundetasche um die Schultern und auf ging es. Nicht, wie sonst üblich nach links in Richtung Rettin, sondern diesmal zum Hundestrand nach Pelzerhaken (oder Pelze, wie wir früher gesagt hatten), der sich ganz knapp vorm Leuchtturm befindet.


Vom Parkplatz aus sind es ca. 700 m die Promenade entlang – ist also nicht weit und der Weg dorthin ist einfach schon lohnenswert



Da hinten rechts, der Turm, ist der „Leuchtturm“, da wo früher unser Campingplatz war.


Aber wie gesagt, statt des Wohnwagen und Zelt prägenden Bildes gibt es dies hier zu sehen



Das ist halt der Lauf der Dinge und die Häuser haben wirklich eine perfekte Lage. Direkt an der Promenade am Strand, es sind so Holzhäuser wie in Dänemark. Sehr schön.


Aber mein Ziel war ja dieses hier:



Der Hundestrand von Pelzerhaken, am Leuchtturm. Pedro wurde schon ganz nervös und dann gab es für uns folgendes Bild:



Wie weit jetzt der Hundestrand reicht, kann ich ehrlich gesagt nicht sagen. Ich schätze mal, so ca. 300 m lang. Also nicht zu groß, könnte aber gern doch etwas größer sein. Mehr Fotos gibt es nicht, da ich mich um den Hund gekümmert habe. Schließlich war er das erste Mal am Hundestrand an der Ostsee. Er ist ja erst 15 Monate alt.


Nun, wie oft an der Ostsee, man hat das Wasser gerochen. Aber wer wie ich dort groß geworden ist, den lässt der Geruch (Nicht-Kenner würden „Gestank“ sagen) der Algen kalt und vor allem stört es mich nicht, erst einmal durch ca. 3 m breiten dicken glipschigen Algenteppich durchzuwaten bis das Wasser klarer wird.


Ich habe dann Pedro auf dem Arm ins saubere Wasser getragen und wir sind dann gemeinsam ins Wasser getaucht. Er hat ein wenig gestrampelt, fühlte sich aber sichtlich wohl. (Die Kratzer an meinen Armen und Beinen auch).


Wir sind dann raus in den Sand, ich wollte ihn buddeln lassen und kam mit einer Frau ins Gespräch, die mir ihre Schleppleine gegeben hat. Denn die breite Lederleine wollte ich nicht unbedingt mit ins die salzige Ostsee nehmen.


Also habe ich Pedro an die Schleppleine gemacht und wir sind nochmal gemeinsam ins Wasser. Er diesmal ganz mutig allein durch den Algenteppich, ich musste aufpassen, dass ich nicht auf den vielen dicken Steinen ausrutsche, aber irgendwie haben wir uns durchgeschlagen und Pedro ist fröhlich vor sich hingeschwommen.


Nun hat er also seine ersten Schwimmerfahrungen hinter sich gebracht und ich bin froh, dass es so gut geklappt hat. Und unsere nächste Anschaffung wird eine Schleppleine sein.



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