Backe, backe …. Plätzchen

Heute war es soweit, meine neue Dauerbackfolie musste doch endlich mal getestet werden und so habe ich mir Plätzchen „der anderen Art“ gebacken.

„Der anderen Art“ bedeutet in diesem Fall, dass es Kekse sind, die absolut abnehmtauglich sind, da sie keine „fiesen“ Bestandteile enthalten.

Die ersten Kekse, die ich gebacken habe, waren Karotten-Plätzchen, für die Ihr –> hier <– das Originalrezept findet. Ich habe es dahingehend abgewandelt, dass ich die Rosinen und das Rumaroma weggelassen und den Zucker durch Süßstoff ersetzt habe:


Die Zutaten sind schon mal recht übersichtlich und im Einzelnen bestehen bei mir diese Kekse aus:

90 g Karotten (= 29,7 kcal) / 1 Ei (= 60 g mit 93 kcal) / 30 g Dinkel-Vollkornmehl (= 96,6 kcal) / 3 Spritzer Süßstoff (= 0 kcal) / 1 Spritzer Citrowürze (= 0,04 kcal)

Damit haben diese Karotten-Plätzchen eine Energiedichte von sagenhaften 1,18 – damit sind sie also zum so richtig sattessen. 

Der Teig wird dann also nach Rezept erstellt und auf dem Backblech auf meiner neuen Dauerbackfolie mit einem Teelöffel zu kleinen Häufchen draufgesetzt und 20 Minuten bei 200° gebacken.


Die Dauerbackfolie ist wirklich eine praktische Erfindung. Sie liegt passgenau auf dem Backblech, bappt nicht und kommt nicht hoch, wenn man ein Teighäufchen draufsetzt. Gefällt mir. Nach den 20 Minuten Backens sehen die Karotten-Plätzchen bei mir dann so aus:


Wie ich ja schon geschrieben habe: von der Energiedichte her könnte ich quasi unendlich davon essen: was ich denn auch täte, wenn sie denn schmeckten … Naja, man kann sie essen, aber ne Delikatesse ist es nicht gerade. Vielleicht hätte ich das Rezept nicht abwandeln sollen …

Okay, dann habe ich noch einen zweiten Versuch unternommen. Ebenso in Anlehnung an das Original Rezept von Vibono, die Apfel Zimt Makronen, –> hier <– das richtige Rezept, habe auch ich ein weiteres Mal meiner Kreativität freien Lauf gelassen (ich hätt's lassen sollen!) und meine eigenen Apfel-Zimt-Makronen gebacken, die dann aus den folgenden Zutaten bestehen:

Also im Einzelnen sind dies: 2 Äpfel, 150 g, mit Schale gerieben (= 81 kcal) / 1 TL Dinkel-Vollkornmehl (= ca. 5 g mit 16,1 kcal) / 3 Spritzer Süßstoff (= 0 kcal) / 1 Spritzer Citrowürze (= 0,03 kcal) / 1 TL Zimt (2 g = 5,64 kcal) / 1 TL Lebkuchengewürz (2 g = 6,34 kcal) sowie 1 Eiweiss (25 g = 12 kcal). 

Damit liegt die Energiedichte dieser „Kekse“ bei 0,65 – und sie sind damit ebenso unbegrenzt essbar.

Den Teig habe ich dann also wieder wie angegeben zubereitet und mit einem Teelöffel in kleinen Häufchen auf das Backblech gesetzt.

Nach 20 Minuten habe ich das Blech aus dem Ofen geholt und hier zeigte sich der Vorteil und die Klasse der Dauerbackfolie. Diese Häufchen wurden nämlich so überhaupt nicht hart, dafür bappten sie unglaublich fest auf dem Blech fest, so dass der Teigschaber zum Einsatz kam, um die Dinger abzumachen – was im Übrigen sehr einfach war.


Auch in diesem Fall nützt mir die niedrige Energiedichte so gar nichts. Ich hätte einfach keine eigene Kreation wählen dürfen. Es hat sich auch hier nicht gerade eine Geschmacksexplosion entwickelt.

Die Welt kann sich also freuen, dass ich im Büro gelandet bin und nicht damals entschieden habe, Bäckerin zu werden. 

Dennoch: wenn schon zwei „Fehlversuche“ vorhanden sind, darf ein positives Ergebnis nicht fehlen und so habe ich noch schnell eine Nachspeise gemacht – aber mangels einiger Zutaten, diese auch wieder „abgewandelt“. Ich habe nämlich mal wieder den absolut abnehmtauglichen Tiramisù gemacht, den Ihr in seiner Originalform, wie ich ihn damals gemacht habe, –> hier <– findet. 

Heute bestand er aus folgenden Zutaten:



Für den Boden habe ich 3 Eier (= 180 g mit 279 kcal) / 1 EL Kokosraspel (5 g mit 31,5 kcal) / Süßstoff (0 kcal) sowie 2 TL Backpulver (= 5 g mit 5 kcal) genommen. Hier zeigte sich dann die wahre Pracht der Dauerbackfolie. Der Teig ließ sich wunderbar auf der Folie verstreichen und als ich den Boden nach 15 Minuten aus dem Ofen genommen habe, konnte ich ihn nach ein wenig Abkühlungszeit absolut problemlos von der Dauerbackfolie lösen.

Vorher
Nachher
Die falsche Mascarpone bestand in dieser heutigen Kreation aus den folgenden Zutaten: 500 g Magerquark ( = 340 kcal) / etwas Milch (insges ca. 25 ml = 12 kcal) / Süßstoff (0 kcal) / 1 TL Lebkuchengewürz (= 2 g mit 6,34 kcal) / 2 geschälte, klein geschnittene Äpfel (= 150 g mit 81 kcal) / 1 Beutel Vanillezucker (= 10 g mit 36 kcal) sowie 1 TL Zimt (= 2 g mit 5,46 kcal)

Die Energiedichte liegt hiermit bei sensationellen 0,9 und ist auch in diesem Fall endlos essbar – soviel schon mal vorweg: ist auch gut möglich, schmeckt nämlich!

Wie Ihr ja wisst, wird der Boden (siehe Bild oben) entsprechend der Gefäßform zugeschnitten und so wird dann schichtweise Boden, Creme, Boden, etc aufgetragen. Die oberste Schicht ist die Creme, die ich dann statt mit Kakao mit dem Zimt-Vanillezucker-Gemischt bestäubt habe.


Nach ein paar Stunden im Kühlschrank habe ich mir dann als Mittagessen eine Portion gegönnt. Das war nicht nur essbar, sondern auch lecker.



Puh, wenigstens etwas, das geklappt hat. Aber, hey, die Dauerbackfolie, die ist wirklich praktisch. Kann ich nur jedem empfehlen, sich so eine anzuschaffen. Details und Hintergrundinfos zu der Dauerbackfolie könnt Ihr gern meinem vorherigen Posting entnehmen. 
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