Twitter …. zum dritten!

Ich verspreche Euch, das ist auch erst einmal der letzte Beitrag zum Thema Twitter. Aber ich habe in den letzten Tagen ja so von Twitter geschwärmt, dass es vielleicht ja jemanden gibt, der möglicherweise auch mal Twitter ausprobieren will, aber gar keine Ahnung hat, wie das überhaupt so funktioniert.

Vor längerer Zeit hatte ich mal eine Anleitung „für Dummies“ geschrieben, die ich jetzt einfach mal hier wiederhole. Vielleicht hilft es ja 🙂


Twitter – wie geht das?
Als erstes auf www.twitter.comregistrieren – völlig kostenfrei und auch anonym – vorausgesetzt, du gibst nicht deinen Namen an. Wie man sich nennt, ist Geschmacksfrage. Ich persönlich mag es nicht, Rückschlüsse auf meine Person ziehen zu können, ich ziehe es vor, anonym zu bleiben. Einen Usernamen checkt man am besten auf http://namechk.com/ Hier erkennt man sofort, ob der gewünschte Name noch frei ist.
Also: registrieren – dann deinen Namen angeben. Beispiel: du willst, dass dein Twittername „butterblume“ ist. Dann würde ich – bei „Vollständiger Name“ Butter Blume eingeben. Dieses Beispiel hinkt ein wenig, da der Name schon vergeben ist (nicht an mich). Der Name darf übrigens nur 14 Zeichen enthalten (keine Umlaute)
Also, kurz umgedacht, ich habe jetzt den Twitternamen „ichwillspielen“ für dieses Beispiel gewählt (vollständiger Name Butter Blume bleibt). Dann gibst du ein von dir gewähltes Passwort ein und die eMail-Adresse, mit der dein Konto registriert wird. Unter der eMail kann man einen Haken entfernen – ich mache das immer, denn ich will nicht, dass man mich über meine eMail finden kann.
Dann auf „mein Konto erstellen“ und Haken entfernen bei „ich will Insider-Infos per Mail“ – es sei denn, du erhältst gern viele Mails und das war’s schon.
Der Name @ichwillspielen ist jetzt registriert.
Wo wir auch schon bei den Feinheiten sind:
Alle Twitternamen (Usernamen) werden mit dem @-Zeichen vor dem Namen verbunden. Bei der Erwähnung eines Users in einer Nachricht muss das @ davor stehen.
Bestimmte Schlagworte, Themen, werden mit einem so genannten „hashtag“ versehen, was das Raute-Zeichen ist # . Hierdurch ist gewährleistet, dass bei einer Suche zu einem Thema alle Tweets aufgelistet werden, die dieses Zeichen verwendet haben.
Als Beispiel: du möchtest dich mitteilen, dass du eine Sendung total toll findest. Dann könnte deine Nachricht wie folgt aussehen:
Geniale Sendung ist für mich #tatort. Tausendmal besser als #dsds
So finden alle, die zum Thema „Tatort“ oder „DSDS“ etwas suchen, deine Nachricht. Wenn jetzt jemand, z.B. ich, diese Nachricht von dir so interessant findet, dass ich meine, dass alle Leute, die mir folgen (meine „follower“) diese Nachricht auch lesen sollten, dann klicke ich auf deinen Tweet (Nachricht) und klicke dann auf „Retweet“ (RT).  Somit erhalten alle meine Follower diese Nachricht. Wenn jetzt einer von denen das auch wieder spannend findet, klickt auch er auf RT und so verbreitet sich eine Nachricht um die Welt.
Aber weiter von vorn. Dein Name (@ichwillspielen) ist registriert, aber noch kannst du nichts damit anfangen, weil du noch keinen Menschen folgst, deren Nachrichten du lesen möchtest. Dafür gibt Twitter dir eine Auswahl:
                  Depeche Mode @depechemode_de

                  Debo und Mona @Sternblut

                  SPIEGEL ONLINE live @SPIEGEL_live

                  DerWesten @DerWesten

                  Thomas Knuewer @tknuewer

                  Julia Klöckner @JuliaKloeckner

u.v.m.
Wilkommen bei Twitter, @ichwillspielen!
Um das beste aus Twitter herauszuholen, folge deinen ersten zehn Konten, die dich interessieren.
So, nun klickst du z.B. auf Spiegel online, Handelsblatt, kicker – das nur als Beispiel, um erstmal loslegen zu können und hast danach dann schon deine „timeline“, deine Übersicht aller von diesen Usern veröffentlichten Nachrichten „tweets“.
Um es dir aber noch einfacher zu machen, gib einfach z.B. den Namen von kurzundknapp ein (@kurzundknapp) und dann siehst du, wie einfach das ist.
Also auf dieser Startseite (mit den ganzen Vorschlägen) oben bei „Suche nach“ einfach @kurzundknapp (mit dem @-Zeichen davor!) eingeben und bestätigen.
Dann siehst du den Avartar und rechts daneben klickst du auf „folgen“
Jetzt klickst du auf den blau geschriebenen Namen @kurzundknapp und bekommst rechts im Fenster die Übersicht, wieviele Nachrichten „tweets“ sie geschrieben hat (14.580), wievielen Leuten sie folgt (1.985), deren Nachrichten (tweets) ich lese und wieviele Leute ihr folgen (853 Follower).
Wenn du jetzt sehen möchtest, was @kurzundknapp geschrieben, getweetet, hat, dann klicke auf „14.580 Tweets“, dann werden dir alle Ergebnisse angezeigt.
Oder schau drauf, wem sie folgt (following) und dann entscheide, ob du demjenigen auch folgen möchtest.
Das ist wie ein Schneeballsystem. Mittlerweile habe ich ja viele Leute, denen ich folge, und demzufolge ist meine „timeline“, also die Übersicht aller Nachrichten dieser Leute gut gefüllt. Wenn ich dann einen Beitrag finde, der lesenwert ist, der einen anderen User erwähnt (durch das @-Zeichen), klicke ich auf dessen Name und entscheide dann, ob ich dem auch folgen will.
  
Wenn du irgendwann merkst, oh, derjenige schreibt ja nur Müll, dann klickst du auf den Namen und sagst „entfolgen“ und schwupps, hast du den nicht mehr in deiner Timeline.
Solltest du dich entscheiden, mitzumachen, dann verrate mir einfach deinen User-Namen, ich verbreite ihn dann durch eine Nachricht (Beispiel: der @ichwillspielen solltet ihr folgen, sie lernt noch, mit #Twitter umzugehen und braucht #Follower) und schon erhalten 853 Leute (alle die, die mir folgen) diese Nachricht und der eine oder andere klickt dann auf deinen Namen.
Sobald dir jemand folgt, bekommst du eine Mail. Auf diese brauchst du nicht zu reagieren, die kannst du gleich löschen. Einige User schicken auch eine DM (direct message) an dich als Dank, dass du ihnen folgst. Auch diese kannst du gleich löschen.
So, ich denke, für den Anfang reicht es. Wenn du dich zum mitmachen entscheidest, sag es mir, stelle Fragen an mich – nur Sprechenden und Fragenden kann geholfen werden.
See you on Twitter – liebe Grüße @kurzundknapp – auch Sabine genannt 


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2 Gedanken zu „Twitter …. zum dritten!

  1. Aleksandrah

    Prima, dann kann ich ja jetzt loslegen mit twittern 😉 Nein, im Ernst: eine schöne Erklärung für alle Neulinge. Ich kenne viele, die nach kurzer Zeit das twittern schon wieder aufgegeben haben, weil sie nicht wissen, wie sie etwas lesen können oder selbst gelesen werden. Für mich ist es die ideale Alternative dazu, den ganzen Kram in meinem Kopf abladen zu können…

    Antwort
  2. kurzundknapp

    Ich sehe es genauso wie du. Ein Blitzgedanke? Weg damit, raus in die Twitterwelt. Und ich stand am Anfang auch ratlos da und wollte schon wieder aufgeben. An diese Situation habe ich mich erinnert, als ich einer Freundin versuchte, Twitter zu erklären. Und dann hatte ich es einfach irgendwann mal zu Papier gebracht und heute dachte ich mir … Raus damit.
    Viele liebe Grüße in den Süden

    Antwort

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