Deutschland … ein Land der Twitterati

Deutschland ist ja bekanntermaßen das „Land der Dichter und Denker“. Nun gut, wie der Zufall es so wollte, habe ich gestern von meinen Eltern eines meiner alten Schulbücher bekommen:



„Gedichte. Lyrik und Balladen“ Neufassung 1968. Im Klappentext steht dann noch, dass die Gedichte dieses Bandes „im Auftrage des Lesebuchausschusses in der Gesellschaft der Freunde des vaterländischen Schul- und Erziehungswesen für den Schulgebrauch ausgewählt wurden“. Bestimmt war dieses für das 3. bis 6. Schuljahr. Demzufolge habe ich mich irgendwann in den Jahren 1973 bis 1976 damit rumgequält.

Da ich ja aber hungrig nach Bildung bin, habe ich einen Blick ins Buch geworfen. Und bin entsetzt. Denn das soll ein Beispiel guten Gedichts sein?

Von Matthias Claudius ist dieses Gedicht hier gedruckt

Fritze
Nun mag ich auch nicht länger leben,verhaßt ist mir des Tages Licht;denn sie hat Franze Kuchen gegeben,mir aber nicht.


Aha. Und was soll uns dieses sagen? 

Sorry, aber für mich ist Deutschland heutzutage das Volk der twitternden Denker. Hier werden viel bessere Wahrheiten, Wortwitz und Kreativität umgesetzt. Das sollte heutzutage gelehrt werden. Gut, dass ich mich mit den „alten Gedichten“ nicht mehr rumschlagen muss.

Ich schaue lieber, was mir die Twitterati bieten:

Wortwitz, wie er besser nicht sein kann. Und jetzt dürfte jedem klar sein, warum ich so gern auf Twitter bin. 

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