Agfa Synchro Box

Es begab sich so ungefähr zu der Zeit um 1970 als mein Vater mir seinen ausrangierten Fotoapparat in die Hand drückte und ich meine ersten Fotos selber machen durfte. Noch heute hüte ich die Kamera wie meinen Augapfel. Oder fast. Denn wäre es so, wäre ich jetzt blind. Sie lag nämlich völlig allein gelassen und unbeachtet jahrelang, nein jahrzehntelang im Keller. Bis, ja bis ich sie heute aus ihrer Kellerhaft befreit habe.

Es handelt sich um dieses gute Stück

Agfa Synchro Box 


Wie man unschwer an den Fotos erkennen kann, hat sie schon ein wenig Patina angesetzt. Aber das macht sie doch umso sympathischer, oder? Den rückwärtigen Deckel musste man entfernen, um einen Agfa Film B2 einzulegen. Was auch immer das ist.

Schaut sie Euch an



Ich weiß noch wie heute – ja, ich weiß, ich klinge jetzt wie der Opi aus der Sahnebonbon-Werbung – wie stolz ich war, als ich sie das erste Mal vor meinen Körper halten durfte von oben in das kleine Fenster zu sehen, um das zu fotografierende Objekt einzufangen. Und dann musste man auf der rechten Seite einen Hebel nach unten drücken als Auslöser und an dem Rad drehen, um den Film vorzuspulen. Wie das genau funktionierte könnt Ihr ja gern bei Wikipedia nachlesen. 

Mein Vater hat sie ca. 1952 gekauft und ebenso gern wie ich damit fotografiert. 

Und? Erinnert Ihr Euch noch an Euren ersten Fotoapparat?


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