Wie machst du das bloß?

Durch meinen Feedly-Stream bin ich auf Frau Donnerhalls Frage „This is how I work“ aufmerksam geworden und auch wenn ich nicht direkt angesprochen wurde, nehme ich mir die Freiheit, einfach zu antworten.



Bloggerinnen-Typ: 
Alles, was mir so an Gedanken durch den Kopf geht. Und das sind ne Menge. Früher sehr viel Produkttests und Gewinne. Heute hauptsächlich Persönliches. Erinnerungen. Und Hamburg. Sehr viel Hamburg.

Gerätschaften digital: 
MacBook Air 11″, iPad, iPhone 4S und die Casio Exilim, die ich wieder entdeckt habe. Bis vor kurzem habe ich nur mit dem iPhone fotografiert, aber da sich der Akku zu schnell entleert, nehme ich die Digitalkamera mit. Und natürlich der Kindle. Ohne den ist Bus- und Bahnfahren langweilig.

Gerätschaften analog: 
Mein heißgeliebtes Leuchtturm 1917 Notizbuch. Orange! A5, punktkariert. Das ist immer dabei. Egal, wo ich bin, sobald mir was einfällt und ich es nicht gerade in die Notizfunktion des iPhone eingebe, schreibe ich hier meine Einfälle rein. Der Stift ist mir so ziemlich egal. Schreiben kann man mit allen Stiften. Irgendein 0815-Kuli ist immer in meiner Tasche.



Arbeitsweise: 
Konzentriert, schnell und fokussiert auf den eigentlichen Bericht. Obwohl, auch manchmal abschweifend.

Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung? 
Ich blogge in Blogger. Meine Versuche mit WordPress sind nicht so sehr von Erfolg gekrönt. Irgendwie passen wir zwei nicht zusammen. Blogger ist einfacher für mich. Ich will mich nicht mit dem ganzen technischen Kram beschäftigen und da kommt mir Blogger sehr entgegen.

Das Recherchieren steht bei mir nicht so sehr im Vordergrund, da ich ja zumeist über eigene Erfahrungen und Dinge schreibe. Aber wenn, dann recherchiere ich mit Google. Aber zumeist kommen mir die Dinge und Ideen zugeflogen, da ich eine ziemlich große Feedly-Liste habe bzw. bei Twitter sehr aktiv bin. Und da kommt es schon vor, dass ein Tweet mich zu einem Posting inspiriert.

Meine Bookmark-Verwaltung ist in erster Linie keeeb. Es gibt für mich kein anderes Tool, das dem auch nur annähernd nah kommt. Vielleicht noch pocket und Wunderlist. Aber eigentlich keeeb. 

Wo sammelst du deine Blogideen?
Wenn meine Blogideen gedanklicher Natur sind, dann im analogen Notizbuch oder im iPhone. Wenn ich aber irgendwo in der weiten Welt des Internets irgendetwas entdecke, das mich zu einem Blogbericht inspiriert oder mir eine Idee liefert, dann natürlich auch bei keeeb. Ich habe dort ein Board „Ideen“ und da stopfe ich alles rein, was ich so finde.

Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen im Internet?
Hmmh, als Zeitspar-Trick könnte man sicherlich gelten lassen, dass meine Blogbeiträge automatisch bei Google+ veröffentlicht werden. Oder, wenn ich bei Instagram ein Bild veröffentliche, dann lasse ich dieses auch gleich in meinem tumblr oder bei Twitter veröffentlichen.
Buffer nutze ich auch sehr gern. Da ich meinen Feedreader morgens früh checke und interessante Beiträge gern twittern möchte, stelle ich sie bei Buffer rein. Denn ich möchte ja schließlich auch, dass diese Tweets gelesen werden. Und da ist die Chance ab 09:00 Uhr morgens größer (via Buffer) als in Realtime morgens um 5:00 Uhr. 
Einen Shortcut kann ich nicht anbieten.

Benutzt du eine To-Do-List-App? Welche?
Oh, ja! Seit neuester Zeit nutze ich vorzugsweise Wunderlist. Mir gefällt die richtig gut. Oder aber ich nutze am MacBook die Kalenderfunktion und lasse mich darüber erinnern. Aber es wandert mehr und mehr in die Wunderlist.

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät, ohne das du nicht leben kannst?
Kaffeemaschine! Egal, ob meine Jura oder Nespresso oder Tassimo oder die Standard-Variante. Ohne Kaffee geht gar nichts! Wobei ich sehr gut ohne Telefon leben könnte. Ich bin nicht so die Telefoniererin. Mein iPhone ist in erster Linie für die sozialen Netzwerke und zum fotografieren da. Aber nicht wirklich, um damit zu telefonieren. Das mache ich im Job schon den ganzen Tag.

Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?
Das hängt natürlich ganz stark davon ab, mit wem ich mich vergleiche. Aber mir wurde mal gesagt, ich schreibe authentisch. Wer mich persönlich kennt, hört mich förmlich sprechen, meine Tonlage, meine Stimmung, während man meine Texte liest. Aus dem Grund: ja, Schreiben. Und ich kann unheimlich schnell Informationen aufnehmen und fokussiert lesen.

Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?
Kann ich gar nicht so genau sagen. Zumeist läuft das Radio im Hintergrund, aber ich nehme die Hintergrundgeräusche nicht wahr. Jetzt gerade läuft zum Beispiel der Fernseher. Keine Ahnung, was da gerade passiert. Ich bin halt sehr fokussiert.

Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall?
Eher „normal“, wobei: nein, nicht normal; denn ich stehe sehr früh auf. Um 4:35 Uhr werde ich geweckt und mein Tag beginnt. Schlafen gehe ich selten vor 23:30 Uhr. Dafür schlafe ich am Wochenende auch schon einmal bis 09:00 Uhr. Dass der Wecker so früh klingelt, ist selbst gewählt. Denn die frühe Stunde ist die einzige Zeit des Tages, die nur mir ganz allein zur Verfügung steht. Und die nutze ich bis um 06:00 Uhr auch nur für mich: zum Lesen, bloggen, twittern, Nachrichten aufnehmen etc.

Eher introvertiert oder extrovertiert?
Ganz klar: introvertiert. 

Wer sollte diese Fragen auch beantworten?
Jeder, der mag. Ich bin auf alle Antworten neugierig. Von wem auch immer diese kommen.

Der beste Rat, den du je bekommen hast?
Blogge!

Noch irgendwas Wichtiges?
Lebt Toleranz.


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