50er Strecke

Tja, was mag ich damit wohl meinen? 50er Strecke … 50er Jahre? Buslinie? 

Nein, falsch, mit der 50er Strecke bezeichnet man die Kaischuppen 50, 51, 52 einschließlich der Kopfbauten am Bremer- und Australiakai. Und eben genau dort, am Bremerkai Schuppen 50 befindet sich das

Hafenmuseum


Hamburg ist nun einmal eine Hafenstadt. Und der Hafen und die Arbeit im Hafen sind logischerweise ständig im Wandel und der Fortschritt geht hier rasant voran. Mit dem Hafenmuseum hat das Museum für Arbeit eine Außenstelle eben am Bremerkai geschaffen. 

Die Stiftung Hamburg Maritim setzt sich seit ihrem Gründungsjahr 2001 für den Erhalt und der denkmalgerechten Restaurierung der alten Hafenanlagen ein und sie hat die Eigentumsrechte an eben diesen 50er Schuppen erworben, die seitdem auch mitsamt der Außenflächen unter Denkmalschutz stehen. Und eben diese Stiftung hat gemeinsam mit dem Museum für Arbeit das Konzept des Hafenmuseums entwickelt. Seit 2005 kann man sich bei freiem Eintritt die Außenanlagen ansehen und sich die alten Hafenkrane aus nächster Nähe ansehen.

Krane? Das ist ja wohl ein Tippfehler, oder? Nein! Ich habe heute von der Leiterin des Hafenmuseums, Ursula Richenberger, erfahren, dass der korrekte Plural von Kran eben Krane ist; der Ursprung des Wortes Kran geht auf den Kranich zurück, weil der Kran eben einem Kranichhals gleicht. Wie auch immer…

Ich habe mir heute die Außenanlagen angesehen und war fasziniert – garantiert war das nicht das letzte Mal, das ich hier gewesen bin. Aber seht selbst, ich habe ein „paar“ Fotos mitgebracht. 

Es sind doch ein wenig mehr geworden – ich konnte mich einfach nicht entscheiden, welche Fotos ich rauslasse.

 

 

 



Übrigens ist das Hafenmuseum perfekt mit dem HVV erreichbar: mit der S-Bahn fährt man bis Veddel (Ballinstadt), nimmt dort den Ausgang Nord (Hafen), geht dann am Ausgang links rum in den (ehemaligen) Freihafen rein und mit ein wenig Orientierungsgespür findet man nach einer leichten Anhöhe auf eine mehrspurige Straße, die man an der Ampel überquert, um dann in den Bus 256 (Haltestelle Veddel-West) zu steigen und eine Station bis Australiakai zu fahren. Der Bus hält dann genau vor dem Hafenmuseum, man geht dann rechts am Gebäude vorbei und nimmt eine kleine Stahltreppe über eine Mauer – schon ist man in den frei zugänglichen Außenanlagen. Oder aber man zahlt Eintritt für die Innenanlage. Mir ist es heute aber zu schönes Wetter für „drinnen“ gewesen und außerdem hatte ich einen anderen Grund, um hierher zu kommen. Dazu aber in einem separaten Posting.

Also, Ihr Hamburger oder in Hamburg befindlichen Menschen: wer oder was hindert Euch, Euch nicht auch einmal die Außenanlagen anzusehen?



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