Erstaunlich …

… was sich heutzutage alles „Weihnachtsmarkt“ nennt.

Als gebürtige Bramfelderin wollte ich mir den Weihnachtsmarkt in Bramfeld natürlich nicht entgehen lassen. Ich hatte im Vorfeld nur gelesen „bei der Marktplatz Galerie“. Nun wohne ich zwar schon einige Jahre nicht mehr in Bramfeld und die Marktplatz Galerie ist mir ein Begriff; denn schließlich ist das ein nettes Einkaufszentrum, wo man schön bummeln kann, aber nie (ich zumindest) auf Menschenmassen trifft, sondern ruhig umherbummeln und gucken kann.

In meiner Kindheit und Jugendzeit hatten wir nie einen Weihnachtsmarkt, sondern immer an einem verlängerten Wochenende einen Jahrmarkt, der dann auf dem Gelände des Wochenmarkts, das an marktfreien Tagen ein Parkplatz ist, stattgefunden hat. Daher war meine Vorstellung dann auch die, dass der „Weihnachtsmarkt“ auf dem Marktgelände stattfindet. Das ist ja schließlich bei der Marktplatz Galerie. 

Nun ja … das Wochenmarktgelände sieht dann also so aus … irgendwie nicht so wirklich weihnachtlich. 

Irgendetwas musste ich ja fotografieren, also musste die Bücherhalle Bramfeld herhalten. Hier habe ich die Nachmittage meiner Kindheit und Jugend verbracht. Ich war/bin eine Leseratte und fand es schon immer saugemütlich, mich dort auf den Sitzkissen zu fläzen und entspannt zu lesen.

Das hier ist übrigens das Ortsamt oder Kundencenter Bramfeld. Meistens ist es dort ziemlich leer, so dass ich Ausweisverlängerungen oder -beantragungen immer dort mache. Die Wartezeit ist sehr übersichtlich.

Nun aber zurück zum „Weihnachtsmarkt“. Das, was ich entdeckt habe, ist also ein Kinderkarussell, eine Schmalzkuchenbude, ein Verkaufsstand für Schals, Mützen etc, eine Bude für gebrannte Mandeln und die nicht fehlen dürfende Bude für Glühwein, Punsch und Bratwurst. Das war’s.

Im Nachhinein habe ich im Hamburg Magazin gelesen, dass der Bramfelder Weihnachtsmarkt ein „geschlossenes Dorf“ ist, das man durch Tore betritt und neben der Marktplatz Galerie statfindet. Dieser Durchgang, wenn es denn einen solchen gibt, kann nur hinter dem Kinderkarussell sein – ich konnte allerdings beim besten Willen dort nichts entdecken. Keinen Hinweis, keinen Durchgang, nichts. Aber vielleicht liegt das ja an meiner Sehschwäche.


Bislang habe ich nun also insgesamt 11 Weihnachtsmärkte besucht und ich glaube nicht, dass es mehr werden. Einem jedoch werde ich eine zweite Chance geben: dem Weihnachtsmarkt auf dem Überseeboulevard, da dieser aufgrund seines Kinderprogrammes etwas ganz Besonderes darstellt und wer weiß, vielleicht hat er sich ja entwickelt. 



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